November 2005

Die Temperaturen gemessen um 12:00 Uhr
 
 
Durchschnitt  8°C 
Hoechsttemperatur  16°C 
Tiefsttemperatur  1°C 
Regentage  9  




Wenn ein Blinder den anderen führt, so fallen sie beide in den Graben.


Die Fliegenfischer treffen sich wieder!

Erstes Treffen am Dienstag 08.November 2005 um 19:00 im Angelhaus .
Du bist herzlich eingeladen!



Die Salmoniden-Saison ist vorbei!
Schaun wir mal, ob noch was mit der Wurmfliege geht!


Zwar nicht mit Wurm, aber doch erfolglos.


Dafür war aber tolles Wetter.

Ein paar Pilze,

wenn auch nur giftige,

und einige bunte Blätter gab es am Ufer zu sehen.

Indian 'summer




Aus vom 05.11.2005

Harald Rosenthal, Präsident der Weltgesellschaft zum Schutz der Störe, vor der präparierten Haut eines 1993 vor Helgoland gefangenen weiblichen Exemplares: Der 142 Kilo schwere und drei Meter lange Fisch wurde bei einem Empfang im Umweltministerium (!) serviert. Foto: Vasel
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Harald Rosenthal, Präsident der Weltgesellschaft zum Schutz der Störe, vor der präparierten Haut eines 1993 vor Helgoland gefangenen weiblichen Exemplares: Der 142 Kilo schwere und drei Meter lange Fisch wurde bei einem Empfang im Umweltministerium (!) serviert. Foto: Vasel
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„Störfall“: Eine Ausstellung in Halepaghen


Von „bedrohten Giganten und lebenden Fossilien“

Buxtehude (bv).Störfall in der Halepaghen-Schule: Professor Dr. Harald Rosenthal, Präsident der Weltgesellschaft zum Schutz der Störe, hat am Donnerstagabend die Wanderausstellung „Störe: Bedrohte Giganten – lebende Fossilien“ eröffnet. Wann der Atlantische Stör wieder in der Elbe oder den Nebenflüssen wie der Este vorkommt, ließ Rosenthal offen – „vielleicht in einer Dekade“, so die Hoffnung des Wissenschaftlers, der in Neu Wulmstorf lebt und die Rettung der Störe zu seinem Lebenswerk gemacht hat.
Die Lions haben die Wanderausstellung, die bereits in Stralsund, Hamburg, Bremerhaven und Itzehoe zu sehen war, nach Buxtehude geholt. Seit 250 Millionen Jahren gibt’s den Knorpelfisch. Stör – das ist mehr als Kaviar und Russen-Mafia. Rosenthal: „Wir müssen den Handel begrenzen.“ Instrument: Der genetische Code, so dass die Herkunft des Kaviars nachvollzogen werden kann.
27 Arten gibt‘s weltweit. Sie werden bis zu 150 Jahre alt. So spielte der Atlantische Stör bis Ende des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle in der Fischerei. „Heute ist es kaum vorstellbar, dass der Fischhändler Hagenbeck in den Jahren 1850 bis 1860 in jeder Saison 5000 Störe aufkaufte. Der Handel legte den Grundstein des Tierparks. Heute ist der Stör in Deutschland ausgestorben“, sagte der Präsident der Weltgesellschaft. 1993 wurde zum letzten Mal ein weiblicher Stör vor Helgoland gefangen und landete in der Kantine des Umweltministeriums in Bonn; Weder Fischer noch Koch erkannten, dass es sich um einen bedrohten Stör handelte. Die Störfischerei in Russland sei durch die von der Kirche verordnete Fastenzeit gefördert worden, Mongolen-Kahne und Zaren kontrollierten den Handel – und bis heute ist Hamburg ein Zentrum des Kaviarhandels. Rosenthal: „Im Krieg gegen Polen diente 1656 gepresster Kaviar als Notproviant.“ Beginnend im 17. Jahrhundert seien durch Wasserbaumaßnahmen und Gewerbe – unter anderem in der Eider und Stör – die Laichgebiete der Störe zerstört worden. Weltweit ist der Stör gefährdet – durch (Raub-)Fischerei, Staudämme wie in China oder Umweltverschmutzung durch Erdöl am Kaspischen Meer.
Durch eine Verbesserung der Durchlässigkeit der Flüsse und Zucht (Aquakultur) soll ein Aussterben verhindert werden. In Italien sind Aufzüge in Planung, in China künstliche Fluss-Systeme und Laichplätze an den Staudämmen am Yangzi. Mit Fischen aus Aufzuchtstationen soll die Art weltweit in ehemals besiedelten Gewässern wieder eingebürgert werden. Kaviar und Fleisch von Stören aus nachhaltiger Zucht könnte den Anreiz minimieren, weibliche Störe in natürlichen Gewässern zu fangen. Rosenthal: „Es gibt Kaviar-Sorten, für die werden 23 000 Euro pro Kilo gezahlt – oft hält die Mafia die Hand auf.“
Mit seiner Organisation will der Neu Wulmstorfer die Störe vor dem Aussterben bewahren – und Wissenschaftler und Störschützer zusammenbringen. Rosenthal: „Ich weiß nicht, wann der Atlantische Stör wieder in der Este auftaucht, vielleicht in einer Dekade.“




Aus vom 05.11.2005

Hochkarätige Fachvorträge begleiten die Wanderausstellung in Buxtehude

Buxtehude (bv).Die Ausstellung „Störe: Bedrohte Giganten – lebende Fossilien“ ist in der Bibliothek der Buxtehuder Halepaghen-Schule in der Konopkastraße bis Freitag, 2. Dezember, montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr geöffnet, an den Vortragstagen zusätzlich von 17 bis 20.30 Uhr. Vier Vorträge locken: Am Montag, 7. November, spricht Jens-Uwe Lützen (Agenda 21) über „Störe und Menschen: Vorgestern, heute und morgen“. Am Montag, 21. November, spricht der Biologe Siegfried Spratte, Landesfischereiverband, über „Historisches zum Stör und zur Störfischerei in Schleswig-Holstein“. Der Biologe Jörn Gessner vom Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Leiter des Projekts zur Wiedereinbürgerung des Störs in Norddeutschland, spricht am Donnerstag, 24. November, zum Thema: „Aktuelle Perspektiven der Wiedereinbürgerung des Störs in Deutschland“. Am Montag, 28. November, spricht Professor Harald Rosenthal, Weltpräsident der Störschützer, über „Globale Rettungsversuche“. Beginn: jeweils 19.30 Uhr.




Zum Schmunzeln

Am 8. November war ich mal wieder mit der Fliege in Wiesen und Weiden zugange!
Im Hinterkopf hatte ich, wenn möglich ein Bild vom A380 zu machen, der heute erstmalig in Finkenwerder landen soll.
Dazu muß man wissen, dass Wiesen & Weiden quasie in der Einflugschneise liegen.

Es hatten sich, mit der gleichen Absicht, etliche Personen auf dem Deich versammelt.
Der A380 war auch pünktlich und flog vorbei.
Ich hörte enttaüschte Stimmen:"Was, das war's schon?"- und alle fuhren wieder nach Hause.
Ich habe in Ruhe weitergeangelt und da kam er noch einmal vorbei, diesmal im wirklichen Landeanflug.
Der erste Vorbeiflug war nur eine Showeinlage.

Gefangen habe ich das hier!
Was immer es auch sein mag!


Ach ja, von diesem Flieger hatte ich schon mal ein Bild!



Fliegenfischerstammtisch


Lass mal sehen!

Freundlicher ....

....

Meinungsaustausch.

Skeptische Mienen.

Das nächste Treffen ist am 22. November!




Wir haben mal wieder elektrisch gefischt!


Ein paar Eindrücke





Es sind schon wieder 14 Tage vergangen!


Die Fliegenfischer tagen schon wieder.

Heute wird auch ein bisschen getüdelt.

Aber nicht nur,

hier werden die geheimsten Standplätze verraten.



Schau mal über den Tellerrand:

"Störfall": Eine Ausstellung in Halepaghen

Der letzte Vortrag

Am Montag, 28. November, spricht Professor Harald Rosenthal, Weltpräsident der Störschützer, über „Globale Rettungsversuche“.
Beginn: 19.30 Uhr in der Bibliothek der Buxtehuder Halepaghen-Schule.



Umgegraben!


Hier haben Fische den Bach regelrecht umgegraben.

Laichbetten in der Goldbeck.



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