Juni 2019

Die Temperaturen gemessen um 12:00 Uhr
 
 
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Wer die Flinte ins Korn wirft, sollte achtgeben, daß er kein blindes Huhn erschlägt.
Perry Rhodan



Das fängt ja früh an in diesem Jahr!

Ich habe am 14. mal nachgeschaut wie es in der Elbe aussieht!

Vielen Dank an das Wassergütemessnetz der Stadt Hamburg

Messstation Blankenese

Unter 3 mg Sauerstoffkonzentration kommt es zum Fischsterben!





Beinahe Zusammenstoß in der Buxtehuder Anflugschneise

Nochmal gut gegangen


Mit diesem "Vogel" wäre es bestimmt anders ausgegangen!






Renaturierung der Este oberhalb von Hollenstedt

In den letzten Jahrzehnten hat sich herausgestellt, dass der im 20. Jahrhundert durchgeführte intensive Gewässerausbau sich negativ auf die Natur und auch auf die Hochwasserereignisse in den dahinter liegenden Gewässerstrecken und Ortschaften auswirkt. Deshalb werden auch an der Este Renaturierungsmaßnahmen, mit denen einige Umweltsünden des letzten Jahrhunderts behoben werden sollen, durchgeführt. Die hier vorgestellte Gewässerrenaturierung wurde von Walter Mielke, dem Gewässerwart der Naturschutzgemeinschaft Salmonidenfreunde Nordheide e.V., vorgeschlagen. Er hat auch die dafür notwendigen Gelder beantragt und die Arbeiten vor Ort begleitet.
Die Renaturierungsarbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit mit dem Unterhaltungsverband, der dafür auch das sachkundige Personal und die Maschinen zur Verfügung stellte. Die Abstimmung der Maßnahme mit der Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg garantierte, dass die Belange der Natur berücksichtigt wurden.


Mit Ackerlesesteinen erhält die Este eine abwechslungsreiche Struktur. Wo vorher auf der Gewässersohle nur eine monotone lebensfeindliche Sandebene lag, wurde ein Lebensraum für viele Wasserlebewesen geschaffen
Kieselsteine auf der Gewässersohle sind ein wichtiges Element unser Bäche. In ihrem Lückensystem halten sich viele Kleinlebewesen auf. Forellen, Neunaugen und andere Fische legen darin ihre Eier ab, sie sind auf den Kies dringend angewiesen.
Mehrere Anhängerladungen Kies ergänzen die Ackerlesesteine. Sie werden mit dem Bagger im Gewässer verteilt.
Zum Abschluss werden die dicken Steinbrocken eingebaut. Walter zeigt dem erfahrenen Baggerfahrer Jörn, wo sie liegen sollen.
Mit Totholz wird das Ufer gesichert und weiterer Lebensraum besonders für die kleinen Wasserlebewesen geschaffen. Das Totholz wird durch umgekehrte Astgabeln festgehalten.
Walter schiebt noch am Ufer zurückgebliebene Kiesel ins Gewässer.
Zur umfassenden Dokumentation der Arbeiten nimmt Walter das Geschehen mit einer Videokamera auf.
Um den raschen Bewuchs in Stillwasserzonen zu fördern hat Walter einige Pflanzen mitgebracht.
Gärtnerarbeit in der freien Natur. Die Pflanzen werden sich wahrscheinlich rasch ausbreiten.
Wo zuvor auf dem Gewässerboden eine Sandwüste war, fließt jetzt ein munterer Bach.

Die Arbeit von uns Menschen ist getan. Die Natur selbst wird die Umgestaltung in ein natürlicheres Gewässer fortsetzen.




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