April 2017

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Manchmal bin ich schon etwas verrückt, aber ich bin nicht immer so. Es gibt auch Zeiten, da dreh` ich völlig durch.




Er wird wohl sehr selten mit der Fliege gefangen.
Ich befürchte, er wird bald gar nicht mehr gefangen.

"Illegaler Aal-Export nach Asien ist Europas Elfenbeinhandel"


Danke an mein Vereinmitglied Wilhelm.

Kein Wunder, dass Glasaale nicht mehr zu bezahlen sind.

Glasaal-Preise von bis zu 1.500 USD/kg (= 3.000 Glasaale)

Es ging durch die Presse:
Griechische und spanische Behörden haben, unterstützt von Europol und Eurojust, ein internationales kriminelles Netzwerk ausgehoben, das alleine in der laufenden Saison 10 t Glasaale illegal nach China exportiert haben soll, meldet Europol. Bei Durchsuchungen in Griechenland und Spanien wurden 17 Personen festgenommen sowie 2 t Aale ...... beschlagnahmt. Das Netzwerk hatte Aale in vier Ländern gekauft, in den legalen Markt eingeschleust, mit falschen Dokumenten versehen und schließlich über Griechenland illegal als "Frischfisch" nach Asien exportiert.
Europol schätzt, dass in diesem Jahr bereits Glasaale im Wert von 10 Mio EURO nach Asien geschmuggelt wurden.

Da der Europäische Aal im Anhang II des CITES (Convention on International Trade in Endangered Species - Washingtoner Artenschutzabkommen) gelistet ist, darf er weder in die Europäische Union eingeführt noch ausgeführt werden. Die im Jahre 2007 verabschiedete EU-Aal-Verordnung zur Wiederauffüllung des Bestandes des europäischen Aals sieht vor, dass mindestens 60 % der an den europäischen Küsten angelandeten Glasaale für den Besatz in europäischen Binnengewässern zu verwenden sind.





Sie blühen schon!
Bei unseren einheimischen Kirschen wird die Blüte Ostern erwartet.
Hier gehts zum Blütenbarometer








!!April, April!!


Ein Wintereinbruch Mitte/Ende April ist nicht ganz so ungewöhnlich.
Die Obstbauern berieseln dann ihre Apfelplantagen, um die Blüten vor dem Erfrieren zu schützen.



vom 25.04.2016


Moisburg: An der Este gelten bald strengere Regeln

Von Claudia Michaelis

MOISBURG. Landwirte, Spaziergänger und Besucher des Estetals zwischen Bötersheim und der Kreisgrenze nördlich von Moisburg müssen sich auf schärfere Spielregeln einstellen. Das Landschaftsschutzgebiet wird in Teilen zum Naturschutzgebiet.

Mit der Ausweisung des Naturschutzgebiets entlang der Este vollzieht der Landkreis Harburg eine Forderung der Europäischen Union, die im Zuge des Aufbaus des Schutzgebietsnetzes Natura 2000 von den Landkreisen bereits vor Jahren die Meldung neuer Naturschutzflächen gefordert hatte. Seither bereitet der Landkreis die Ausweisung eines Naturschutzgebiets zwischen Bötersheim und Moisburg vor und startet nun die Beteiligung der Öffentlichkeit am Verfahren.

Das rund 477 Hektar große geplante Naturschutzgebiet „Mittleres Estetal“ gehört zur naturräumlichen Region Stader Geest und umfasst die Este von Bötersheim bis zur Kreisgrenze nördlich von Moisburg inklusive der Bötersheimer Heide. Das Schutzgebiet liegt im Gebiet der Gemeinden Hollenstedt, Moisburg, Wenzendorf, Drestedt, Appel und Regesbostel sowie der Gemeinden Dohren und Kakenstorf. Bisher ist das Gebiet als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Ein etwas kleinerer Teil im unmittelbaren Uferbereich der Este bekommt nun den höheren Schutzstatus,

Damit gehen für die Nutzer der Gebiets noch stärkere Nutzungseinschränkungen und strengere Regeln einher, weiß Landkreis-Sprecher Bernhard Frosdorfer. Im Dialog mit den Landwirten habe der Landkreis das Schutzgebiet entwickelt mit der Maßgabe, die Schutzziele zu erreichen, aber zugleich die Nutzer nicht über Gebühr zu belasten. So sind die Grünlandflächen in verschiedene Klassen eingeteilt worden, die sehr unterschiedlichen Einschränkungen unterliegen.

Auch für die Besucher gelten künftig noch strengere Regeln an der Este. Für Hunde besteht dauerhafte Anleinpflicht, die Wege dürfen nicht verlassen, die sensiblen Uferbereich nicht betreten werden. Das Paddelbootfahren bleibt allerdings ab Moisburg bis Buxtehude auch in Zukunft erlaubt, die Paddelverordnung, die der Landkreis bereits vor Jahren erlassen hatte, gelte weiterhin, so Frosdorfer.

Entlang der Este bieten sich Tieren und Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume. Das geplante Naturschutzgebiet ist Bestandteil des Flora-Fauna-Habitat-Gebiets „Este, Bötersheimer Heide, Glüsinger Bruch und Osterbruch“. Dort findet sich das niedersachsenweit einzige Vorkommen des „Vorblattlosen Leinblattes“ und verschiedene, von der FFH-Richtlinie als besonders schützenswert hervorgehobene Lebensraumtypen wie Erlen-Eschen-Auwälder oder Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder.

Entlang der Este liegen aber auch größere Erlenbruchwälder und bodensaure Buchen-Eichenwälder. Außer von Wald ist die Esteniederung vor allem von Grünland geprägt, dazu gibt es kleinere Heide- und Moorflächen. Die Este selbst und ihre Nebengewässer haben zudem eine große Bedeutung für Fische und Rundmäuler – das sind fischähnliche kieferlose Wirbeltiere wie Neunaugen und Schleimaale – und sind in Teilen Lebensraum für den Fischotter und die bedrohte Libellenart Grüne Keiljungfer, wissen die Naturschutzfachleute bei der Unteren Naturschutzbehörde.

Der Entwurf der Naturschutzgebietsverordnung inklusive Begründung und den Gebietskarten liegen ab sofort bis einschließlich Freitag, 19. Mai, in den Rathäusern der Samtgemeinden Hollenstedt und Tostedt sowie im Winsener Kreishaus öffentlich aus.

Auch im Internet können sich Interessierte unter www.landkreis-harburg.de/mittleresestetal die Verordnung herunterladen. Alle Bürger können ihre Anregungen, Hinweise und Stellungnahmen während der Öffnungszeiten bei den Samtgemeinden Hollenstedt und Tostedt sowie bei der Kreisverwaltung, Abteilung Naturschutz/Landschaftspflege, Gebäude B, Zimmer 309, Schloßplatz 6 in 21423 Winsen, einbringen. Eine Beteiligung ist auch digital möglich – per E-Mail an die Adresse:

Hier die Verordnung zum Download






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